VOLLES HAUS UND EIN ÜBERRASCHENDES ENDE

Ausverkauft !!! – Schon am frühen Freitagnachmittag deutete sich sowas an, als ich den jungen Mann hinterm Tresen des STATT-Cafe’s noch nach einer Vorverkaufskarte fragte und er mit fröhlicher Mine eine der zehn letzten hervorholte…Jazz Slam Zeit in Kiel und der Abend hielt was er im Vorfeld versprach.

Eine phantastisch aufgelegte Band mit Axel Riemann am Piano und Peter Weise am Schlagwerk und ein gross-ART-iges Line Up: Katharina Brutscher – Meral Ziegler – Maras – Stefan Schwarck – Martin Larisch – Moritz Neumeier und Rasmus Blohm als Opferlamm. Fast zweieinhalb Stunden Texte und Musik vom Feinsten und am Ende einen gleichsam überraschten wie überraschenden Sieger mit Martin Larisch. So sieht pure Freude aus !

AUSGEWÄHLTE TEXTE AUSERWÄHLTER POETEN

In den letzten Monaten habe ich so viele grossartige, nachdenkliche, aufwühlende, laute, respektlose, absurde, zynische, heitere und gandenlos gute Texte gehört, gesehen und auf den Slambühnen im Norden miterlebt. Dabei kamen mir immer wieder Bilder in den Sinn und es reifte die Idee, diese mit meinen Photographien in Verbindung zu bringen, in Beziehung zu setzen und Ihnen einen weiteren öffentlichen Raum zu geben; und so werden denn hier ab sofort in loser Folge ausgewählte Texte auserwählter Poeten zu lesen sein.

Ich freue mich riesig, dass ich für den Auftakt dieser Reihe Björn Högsdal gewinnen konnte.

Er schreibt Punchline-Prosa, kabarettistische Lyrik und Satiren. Die Texte befassen sich mit der Absurdität des Alltäglichen ebenso, wie mit der Alltäglichkeit des Absurden und sind Literatainment, d.h. kurzweilige Literaturperformance mit schwarzem Humor, Bühnentauglichkeit, Unterhaltungs-faktor und hin und wieder auch mit Schockeffekt. Er ist Preisträger verschiedener Literaturwettbewerbe, sowie Sieger unzähliger Poetry Slams in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sein erstes Buch ist soeben im Lektora Verlag erschienen.

“Kornfeld” gehört zu den ergreifendsten Texten, die ich in den letzten Monaten gehört habe und mir schossen dabei so viele Bilder in den Kopf. Ich freue mich schon auf die weitere gemeinsame Umsetzung mit Björn in diesem Jahr.

Lesen

 

WIE MAN EINEN ROTEN SALON ZUM KOCHEN BRINGT

Man nehme:

Einen wie immer gleichsam souverainen, eloquenten gut gelaunten Moderator (Björn Högsdal) und stelle ihm ein phantastisches Line-UP zur Seite:

Matti Seydel – Martin Larisch – Renato Kaiser – Michael Jakob – Torsten Wolff – Katharina Brutscher – Rasmus Blohm – Maras – Sebastian Rabsahl und Micha-El Goehre

Lasse das Ganze dann mit einem featured Poet und Urgestein der Poetry Slam Szene wie Wolf Hogekamp starten…

Wenn dann noch ein kompletter Saal so voller Vorfreude auf das Kommende ist – neugierig und konzentriert und dem Lärm der Veranstaltung aus dem Obergeschoss trotzen will, die Poeten zur absoluten Höchstleistung auflaufen…

…dann gibt es nicht nur drei Gewinner, weil das Publikum sich nicht entscheiden kann und will, sondern alle die, die da waren. Es war ein gross-ART-iger Abend !

PRINZ WILLY GOES MARITIM

Katrin Wulff fällt auf. Durch ihre rote Mähne – klar. Doch vor allem durch die Stimme. Die mal leise und intim ins Mikro haucht, und in der nächsten Sekunde kraftvoll und voller Soul grosse Räume zu füllen weiss. Eine Frau mit vielen Facetten. Inspiriert vom amerikanischen Rythm & Blues, genauso wie vom deutschen Singer/Songwriter Pop. Ein Mensch, der die Mehrsprachigkeit liebt und sich bei ihrer Musik doch für die Muttersprache entschieden hat. Und mit dieser mal augenzwinkernd, mal nachdenklich über sich, das Leben und die Männer philosophiert.

Eine Künstlerin, sensibel und voller Stärke. Eine liebenswert verpeilte Hippie Seele mit fast spießiger Bodenhaftung. Eine Musikerin aus Leidenschaft. Die die Herren Lindenberg und Naidoo auf Tour begleitet und vielen Firmen ihre Stimme geliehen hat. Die ihr erstes Album ANGEKOMMEN quasi im Alleingang produziert hat. Und nun weiter will. Mit dem zweiten Album und vielen neuen Geschichten, die das Leben schrieb.”

Es war ein wunderbares Konzert – Mit an Bord Jens Skwirblies

Danke PRINZ WILLY für den coolen Abend…

THOMAS P. LANGKAU – SATZSUCHER

Mein erstes Autorenphoto in einer Buchveröffentlichung

Thomas P. Langkau ist Satzsucher und schreibt über alles. Lyrik und Prosa, vom albernen Spaß bis zum blutigen Ernst – in jeder Kombination quer durch alle Genres. Dieses Buch enthält 37 Texte, die fast allesamt auf Poetry Slams und Lesebühnen vorgetragen wurden.

Ein Buch für den Widerspruch und gegen die Angst.

Gerade frisch erschienen im Blaulicht-Verlag

THE PUNCHLINER SHOW 2011

Photo für die Online-Kampagne

Das in Braunschweig erscheinende Buchmagazin The Punchliner ist das Zentralorgan der deutschsprachigen Slam Poetry-Szene. Und so darf man auch bei der Punchliner-Show beim Braunschweiger Satirefest nur das Beste erwarten. Drei Autoren performen ihre Lieblingstexte: wortgewandt, ausdrucksstark, geistreich – und immer für eine Überraschung gut. Durch das Programm führt Axel Klingenberg. Seine Gäste sind: Marcel Pollex (der lässigste Vorleser, den Braunschweig zu bieten hat), Dominik Bartels (der in Helmstedt “lebt” und bei seinen Lesungen gerne Indianer-Kopfschmuck trägt) sowie Björn Högsdal (der aus Kiel kommt und sich deshalb in seinen Texten mit der Absurdität des Alltäglichen und mit der Alltäglichkeit des Absurden befasst).

Freitag, 15. April · 20:00 – 23:00 | Brunsviga | Karlstr. 35 | Braunschweig

Poeten – Editorial – Portrait = Photographisches Ausstellungsprojekt

In den letzen Monaten habe ich so viele spannende wortgewandte Poeten und Charaktere sehen, hören und geniessen dürfen / können…und würde deshalb die Protagonisten gern portraitieren….mit dem Ziel dies zum Thema meiner nächsten Photoausstellung im Frühjahr 2012 zu machen. Ich stecke gerade mitten in der Konzeptions- und Ideenphase… möchte aber am liebsten nur On Location arbeiten und keine echten “Live-Auftritte” festhalten (das mach ich ja sowieso weiterhin)

“Editorial bedeutet, so viel Inhalt wie möglich in einem Bild zu konzentrieren. Die Aufnahmen umwerben nichts, sie geben Momente, Emotionen und Assotiationen wieder, damit der Rezipient so nah wie möglich an dem Geschehen (und gesehenen) Teil haben kann. Routinierte Sehgewohnheiten werden neu angeregt und neu definiert. Es kann eine ganze Geschichte in einem Bild stecken, die Herausforderung liegt darin sie eindeutig und spannend wie möglich zu erzählen.”

Was machst du wenn ein ganzes Kornfeld aufsteht…?

Den ein oder anderen von euch hab ich ja schon “informell” gefragt…Mal sehen wer alles noch so Lust, Zeit und Interesse daran hätte… Ich bleibe gespannt…

Vielleicht wird das Ganze auch eine Hommage an den Expressionismus….

huhu

ach so geht das

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